UMTS Verfügbarkeit
![]() |
Seit Anfang 2006 sind nur noch Anbieter auf dem Markt, die mit ihrem Netz eine UMTS Verfügbarkeit von mindestens 50% der Bevölkerung des Landes sicherstellen können. Gegen eine einhundertprozentige Flächenabdeckung sprechen aus Sicht der Betreiber vor allem wirtschaftliche Gründe. Bestimmte vor allem bevölkerungsstarke Regionen, die aus der Sicht der Dienstleister besonders lukrativ sind, weisen eine dichte Netzverfügbarkeit auf.
Potentielle Kunden können am einfachsten über die Internet-Auftritte der einzelnen Anbieter prüfen, ob der eigene Wohn- oder Zielort eine UMTS Verfügbarkeit des gewünschten Anbieters aufweist. Auch einige anbieterunabhängige Portale ermöglichen einen praktischen Vergleich der Verfügbarkeit je nach Region. Ein Kunde sollte unterscheiden zwischen der reinen technischen Verfügbarkeit der Dienste und der jeweiligen tatsächlichen Qualität. Denn die verfügbare Geschwindigkeit beim Up- und Downloaden von Daten kann sich je nach Netzqualität sehr unterscheiden. Die Zukunft der UMTS Verfügbarkeit verspricht eher eine qualitative Verbesserung der Datengeschwindigkeit als eine Ausweitung der Netze in geringer besiedelte Regionen.
Alle UMTS Dienste werden in Deutschland von kommerziellen Dienstleistern angeboten. Die großen Telekommunikationsunternehmen und Netzbetreiber, wie Vodafone, T-Mobil, E-Plus oder O2, sind dabei für den Aufbau und den Betrieb ihrer Netze selbst verantwortlich. Während der Anfänge der UMTS Technik stellten die Betreiber sicher, dass zumindest in Großstädten ab 100.000 Einwohner eine UMTS Verfügbarkeit realisiert wurde.
